Harmonie – clever anwenden

Der Quintenblock

Tadellos – Themen – Transponieren

Mit dem Quintenblock kommst du leicht durch den
Dschungel unserer Melodie und Harmonielehre.

  • Erkenne und nutze Intervalle
  • Transponiere blitzschnell
  • Lass dich inspirieren
  • Gestalte Deine Musik

Die Themenkarten

Themenkarten

Auf den Karten wird ein musikalisches Thema in Intervallen dargestellt.
Beispiel: Dur-Akkord.

C-Dur und a-Moll sind die Primen im Zentrum des Q-Block im weißen Rechteck. Alle Themen sind darin dargestellt.

Zum Transponieren einfach die Intervalle gedanklich verschieben und die Töne ablesen.

Quintenblock-Karte

Quintenblock – deutsche Schreibweise

Tonleitern im Quintenblock

Dur- und Moll sind in unserer gebräuchlichsten Tonleitern der populären Unterhaltungs-Musik.
Es gibt eine ganze Menge Tonleitern mehr.
Weiterführende Seiten wie
Bluestonleiter, Kirchentonarten,
Moll-Tonleitern – im Aufbau.

Akkorde im Quintenblock

Pentatonik im Ouintenblock

Dur-Pentatonik
Moll-Pentatonik

Es gibt viele pentatonische Leiter – man sagt auch Skalen. Die Herleitung soll hier keine Rolle spielen. Die Pentatonik ist im Rock, Blues und der Improvisation ein prima Werkzeug. “Mit der Pentatonik liegst du immer richtig.”

Kadenzen im Quintenblock

Dur-Kadenzen
Moll-Kadenzen

Warum mit Kadenz spielen?
Mit der Kadenz liegst du harmonisch immer richtig! Die Kadenz ist eine Bestätigung der Tonika (Grundton) während eines Songs. Die Kadenz passt wunderbar am Schluss. Die Kadenz passt in Dur wie in Moll. Viele Volkslieder bestehen nur aus den Tönen der Kadenz.
Beispiel am Bass

Namen, Zeichen, Farben der Intervalle

Farben für Intervalle – A4

Jedem Intervall ist eine Farbe zugeordnet.

Die Intervalle der Stammtonreihe sind römisch notiert, die abgeleiteten Intervalle mit arabischen Zahlen.

verwandte Seiten

KammertonStufentheorie-WikipediaLiteraturverzeichnis

Dur-Akkorde im Quintenblock

fröhlich, beherzt
Dominat-Septakkorde
Dur-Majorakkorde
Dur-Sextakkorde
Dur-Sus4-Akkorde
Dur-Sus2-Akkorde

Anwendung im Quintenblock 

1. Das Thema in C-Dur/a-Moll kontrollieren und die Intervallpositionen einprägen.
2. Durch gedankliche Verschiebung der Prime (I) können die konkreten Tönen anhand der Intervallpositionen in den anderen Tonarten ablesen werden.

Legende: Die Intervalle der Stammtonreihe sind römisch notiert, die abgeleiteten Intervalle mit arabischen Zahlen.

Moll-Akkorde im Quintenblock

dezent, melancholisch
Mollseptakkorde
Moll-Majorakkorde
Moll-Sext-Akkord in am6
Moll-Sus4-Akkorde
Moll-Sus2-Akkorde

Sext-Akkorde: Dreiklang + VI

Sextakkorde haben einen dunklen, melancholischen Charakter und erzeugen etwas weniger Spannung als Septakkorde, die eher zum nächsten Akkordwechsel “drängen”.

Sus4-Akkorde: Quarte statt Terz

SUS ist eine englische Abkürzung für suspended und bedeutet ´außer Kraft gesetzt´.
Diese Akkorde heißen so, weil bei ihnen die Terztöne sozusagen ´außer Kraft gesetzt´ werden, bzw. weil es bei diesen Akkorden keine Terzen gibt.
Es gibt zwei verschiedene Arten von SUS-Akkorden: die SUS4 und SUS2 Akkorde. Beim SUS4 wird die Terz durch eine reine Quarte ersetzt: Csus4 = CFG anstatt CEG.

Sus2-Akkorde: Sekunde statt Terz

Bei SUS2 Akkorden fliegt die Terz für die Sekunde heraus. Csus2 = CDG.

Verminderter und übermäßiger Dreiklang

Zu diesen konsonanten (also sich nicht beißenden, ruhenden) Moll und Dur Dreiklängen gibt es auch zwei dissonante (also sich beißende, unruhige) Dreiklangsformen:

Der verminderte Dreiklang besteht aus zwei kleinen Terzen. Der Rahmenintervall (die beiden äußeren Töne) bildet eine verminderte Quinte.
Der übermäßige Dreiklang besteht aus zwei großen Terzen. Hier bildet das Rahmenintervall eine übermäßige Quinte.

Dur-Tonleiter im Quintenblock

Dur-Tonleiter

Jedes Intervall kann einen emotionalen Ausdruck haben – von spannungsgeladen bis harmonisch. Die Oktave ist das harmonischste Intervall, dass wir kennen; danach die Quinte, gefolgt von Quarte und Sexte.
Sekunde, Terz und Septime bilden gern Spannung, die nach Auflösung drängt. Terz und Septime werden auch Leittöne genannt. Die Emotionen der Intervalle werden auch in der Funktionstheorie erörtert.

Wie empfindet man selbst die Intervallschritte? Lass sie auf dich wirken – jedes mal bewusster, wenn du sie spielst.

Intervalle der Dur-Tonleiter

Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock

Funktionstheorie

In dieser Funktionstheorie werden den Intervallen andere Namen gegeben:
Prime = Tonika
Quinte = Dominante
Quarte = Subdominante

Moll-Tonleiter im Quintenblock

Moll-Tonleiter

Jedes Intervall kann einen emotionalen Ausdruck haben – von spannungsgeladen bis harmonisch. Die Oktave ist das harmonischste Intervall, dass wir kennen; danach die Quinte, gefolgt von Quarte und Sexte.
Sekunde, Terz und Septime bilden gern Spannung, die nach Auflösung drängt. Terz und Septime werden auch Leittöne genannt. Die Emotionen der Intervalle werden auch in der Funktionstheorie erörtert.

Wie empfindet man selbst die Intervallschritte? Lass sie auf dich wirken – jedes mal bewusster, wenn du sie spielst.

Intervalle der Moll-Tonleiter

Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock
Position im Quintenblock

Funktionstheorie

In dieser Funktionstheorie werden den Intervallen andere Namen gegeben:
Prime = Tonika
Quinte = Dominante
Quarte = Subdominante

Kirchentonarten im Quintenblock

Aus unserer Stammtonreihe mit sieben Tönen kann man sieben verschiedene Ausschnitte bilden. Historisch werden sie als vorzeichenlose Skala – als Modi – bezeichnet. Davon abgeleitet wird die Epoche bis in 16. Jh. modale Harmonik genannt. In jedem Modus wird ein anderer Ton als Ausgangspunkt (Prime) betrachtet/festgelegt. Berühmt sind heute noch die Gregorianischen Gesänge.

Ionisch
Dorisch
Phrygisch
Lydisch

Mixolydisch
Äolisch
Lokrisch

Transponieren?

Transponiert wurden diese alten Modi (bis ca. 16 Jh. vorherrschend) früher eigentlich nicht. Heutzutage – gehen aktuelle Musiker/innen künstlerisch (modere Rock- und Jazzmusik) mit diesem Material um. Es entstehen dabei 7 mal 12 = 84 Modi!
Phrygisch auf Fis? Versuch macht klug! Inspiration und viel Spaß dabei, wünscht Dir Jan.