Rhythmus – Theorie – Lektion 1

Rhythmus gliedert Zeit

Lektion 1: Rhythmus gliedert Zeit

Rhythmus existiert. Musiker sind Menschen, die Rhythmus hörbar machen. Das geschieht durch die Impulse, die Beats. Mehrere Beats bilden größere Einheiten, die sich wiederholen. 4 Beats ergeben einen 4er-Beat, der wiederholt wird – einen 4/4-Takt. 5 Beats ergeben einen 5er-Beat – einen 5/4.Takt usw.

Regelmäßige Zeiten ergeben Rhythmus!

1.1 Darstellung und Gliederung der Zeit
Viertelnoten im Kreis

Rhythmus gliedert Zeit! Zeit stellen wir auf einer Uhr dar. Die Grundlage aller weiteren Zeichnungen in meinen Rhythmus-Kursen ist diese “Musikalische Uhr” – links im Bild.

Mit großer Überzeugung stelle ich Rhythmus als Ausdruck von Zeit und Gliederung nicht mit Noten in Linie, sondern auf einer Kreisbahn dar. Der Kreis bildet dabei einen Takt = Zyklus ab. Neben einer guten Visualisierung sehe ich den Vorteil, das die Hauptzählzeiten – die rhythmischen Schwerpunkten – zeitlich immer konstant bleiben, egal wie viel Teilungen im Rhythmus dazu kommen!

Schema

Aus Viertel-Noten werden Viertelkreise, aus Achtel-Noten werden Achtelkreise, usw.
Meine Bilder nehmen das die rhythmische Gliederung (Motiv/Stil/Schlagmuster) innerhalb eines Taktes “unter die Lupe”.

Rhythmus entsteht seinem Wesen nach durch Wiederholung. Wie lange dasselbe rhythmische Motiv in einem Song gespielt wird, entscheiden die Musiker beim Spielen.

1.2 Rhythmische Ebenen

Nimmst Du die Noten als Teilung des Ganzen wahr? Das ist eine Möglichkeit – sicher die übliche. Mich inspiriert dieses Schema zum Begriff der “rhythmischen Ebenen”. Wozu verwende ich diese zusätzliche Wahrnehmung? Bei der Frage wo ich mein inneres Ticken – meinen inneren Puls einordnen will. Auf welcher dieses Ebenen ich es einordnen will. Video folgt.

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Rhythmus – Theorie – Lektion 5

Der Groove

Der Rhythmus ist klar, verständlich, er existiert. Ich mache ihn hörbar. Ich spiele genau auf den Beats. Wo ist jetzt der Groove? Was ist Groove nun eigentlich?

Der Groove ist Gefühl – Zeitgefühl! Groove entsteht erst durch minimale Abweichungen von der perfekten Zeit. Die Abweichungen sind aber so klein, dass es wenig Sinn macht, sie durch DENKEN erreichen zu wollen.
Ein Weg zum Groove ist die Sprache. Ich bilde Silben oder Sätze beim Spielen. In der Praxis im Stillen. Hier im Kurs zur Veranschaulichung auch mal hörbar. Ich verwende am liebsten Silbensätze als “Rhythmische Stimme”. Die rhythmische Stimme gliedert die Zeit – nicht die Melodie. Nimm einfach den Ton, der gerade in Dir ist. Ein einziger Ton reicht für alle erdenklichen Silben.
Motivation? Groovt der Puls, dann groovt der Song!
Übung: Leg dir ein Hörbuch deiner Wahl aufs Ohr und finde deine Silben für die Hauptzählzeiten!

Franky referiert: Der Groove – 25.06.21

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