Kirchentonarten im Quintenblock

Aus unserer Stammtonreihe mit sieben Tönen kann man sieben verschiedene Ausschnitte bilden. Historisch werden sie als vorzeichenlose Skala – als Modi – bezeichnet. Davon abgeleitet wird die Epoche bis in 16. Jh. modale Harmonik genannt. In jedem Modus wird ein anderer Ton als Ausgangspunkt (Prime) betrachtet/festgelegt. Berühmt sind heute noch die Gregorianischen Gesänge.

Ionisch
Dorisch
Phrygisch
Lydisch

Mixolydisch
Äolisch
Lokrisch

Transponieren?

Transponiert wurden diese alten Modi (bis ca. 16 Jh. vorherrschend) früher eigentlich nicht. Heutzutage – gehen aktuelle Musiker/innen künstlerisch (modere Rock- und Jazzmusik) mit diesem Material um. Es entstehen dabei 7 mal 12 = 84 Modi!
Phrygisch auf Fis? Versuch macht klug! Inspiration und viel Spaß dabei, wünscht Dir Jan.